Antonius von Padua

santon

Der heilige Antonius von Padua wurde 1195 in Lissabon geboren und hatte kein leichtes Leben. Als Missionar in Afrika erkrankte er an Gelbsucht und musste nach Europa zurück. Berühmt sind seine Rede vor den Fischen, die er hielt, weil andere Kirchenväter aus Neid und Eifersucht alle Menschen von der Kirche in Rimini fernhielten, wo er eine Predigt halten sollte. Nach und nach kamen alle Menschen zum Strand und beobachteten seine Redekunst die sogar die Fische innehalten ließ. Er ist der Schutzheilige für Heirat, Ehe, Familie, Frauen, Soldaten und für das wieder finden von verlorenen Gegenständen und er unterstützt das Finden von Entscheidungen. Bei uns ist er als Schutzheiligen-Empfehlung von Don Agustin Rivas-Vasquez aufgetaucht. Er war der Mittler in unserer Befragung ob wir dieses Projekt Seminarhaus durchführen sollten oder nicht. In einem einwöchigen Ritual mit einer kleinen Ikone des hl. Antonius fanden wir ein Bild von Sai Baba (lachend) auf diese mesa (Ritualtisch) darauf gefallen.


Es war mechanisch äußerst schwer möglich, dass dieses Bild zufällig auf diese mesa gefallen sein konnte. Wir fanden das als Zeichen und begannen mit dem Bau im August 1996.


Nach der Eröffnungszeremonie des Seminarraumes mit Don Agustin Rivas in der er ein Handtuch (ein Geschenk von Christiane Perai in Peru viele Jahre vorher) mit einem kleinen Mann darauf und dem Schriftzug Anton darunter zeigte und nur Antón dazu sagte ereignete sich für Kurt Perai in den nächsten Tagen wundersame Vorgänge. Nachdem der Laubengang des Innenhofes zu dieser Zeit noch im Entstehen war arbeitete er ganz oben um den Laubengang mit Brettern zu decken und hatte einen unsicheren Tritt. Nachdem ihm der Name Antón in der Betonung von Don Agustins spanischer Aussprache durch den Kopf ging, wurde der Tritt in schwindelnder Höhe absolut sicher und blieb auch so.

Die Reise nach diesen Erlebnissen nach Italien führte uns nach Padua und alle Wegweiser führen dort zum Dom in dem il Santo, wie er dort genannt wird seinen Sarkophag erhalten hatte. Übrigens, sein Sprechapparat und seine Zunge sind noch immer unverwest.


Bei diesem Italienaufenthalt hieß unsere nächste Herberge in einem kleinen Ort in der Toscana San António. Hier war auch uns endlich klar wie unser Haus heißen soll: San Antón. Eine der Bestätigungen für unsere Wahl kam kurz danach in Alpbach beim Schamanenkongress als Don Agustin uns über Lautsprecher ausrufen ließ mit der Durchsage wir sollen doch den heiligen Antonius, den er uns mitgebracht hatte, abholen.