Feuerzeremonie

 

Abgehalten als Teil des Curriculum,
„ Schamanismus als Lebensweg“


 
Feuerzeremonien gibt es seit dem das Feuer den Menschen gebracht wurde.
In der christlichen Tradition ist es jedem von uns zumindest als Osterfeuer bekannt.
Wir begegnen dem Feuer in intensiver Vorbereitung um die Ritualgestalt des Feuers als Weg zu unserer eigenen transformatorischen Kraft zu erfahren.

Das heißt wir schaffen Bedingungen, zum einen Teil durch tagelange Übungen eine Präsenz des Seins zuzulassen ohne Urteil und Erwartungen,
 zum anderen Teil den formgebenden Aufbau eines Feuerrituals als Unterstützung zu erleben um dann in einem Raum des Unbennenbaren einzutauchen.
Die Vorbereitungen sind sehr wichtig um der Verführung des “Wochenendschamanismus“, der naiven Freizeitbeschäftigung des Wohlstandskonsumenten eine echte Begegnung mit unseren versteckten und nach außen projizierten Anteilen zu ermöglichen.
 Allen Seiten in uns, allen Rollen die wir nie als Rollen an uns wahrhaben wollen einen Raum zum Erscheinen zu geben. „Ich-Identifikationen“ zu erkennen, Übernommenem und Unechtem zu erlauben sich zu zeigen, Neudefinitionen zuzulassen ohne daraus wieder eine zu verteidigende Strategie zu entwickeln, ohne gewohntes Urteilen zu verweilen. Wenn wir alte Ritualformen als Gefäß übernehmen geht es vor allem darum sie mit unseren aktuellen Fragen der heutigen Herausforderungen zu füllen. Keine naive Weltflucht durch ein bisschen „Rasseln“! Wenn wir das Feuer als Resonanz in uns erfahren, können wir zu größerer Lebenstiefe, damit verbunden eine authentische ethische Verantwortung für unser momentanes Jetzt als lebendige Begleitung entfachen.


Christiana M. Perai


Anrufung der 4 Himmelsrichtungen
 Ein Ausschnitt des Feuerrituals
 mit der Erlaubnis der TeilnehmerInnen es zu veröffentlichen:
An den Süden von Gerhard
 Gedicht an die Energie des Südens
 Du schaffst Platz und Raum für Veränderung
Du gibst uns die die unendliche Kraft neue Wege zu erforschen
Du nährst unsere Zellen mit Zuversicht  und Liebe
Nehmen und geben
Erleuchten und erlöschen
Kommen und gehen
Alles und nix
 Alles in Bewegung und Zeit der Transformation
Danke
 
An den Westen von Sascha
 Geliebtes Jaguarpärchen,
wir rufen, wir bitten euch und euren Mut, eure Kraft in unseren Kreis.
Den Mut, loszulassen von veralteten Strukturen, von erdachten Gebilden, an denen wir aus Feigheit oder Unwissenheit, Unachtsamkeit kleben bleiben.
Den Mut, uns dem Lebensfluss hinzugeben, ohne uns an irgendetwas oder irgendjemanden festzuhalten;
Geliebtes Jaguarpärchen, wir bitten euch in unseren Kreis, um uns erkennen zu lassen, mit welcher Hingabe zum Leben wir uns erleben können, sollen, dürfen!
In großer Dankbarkeit und Wertschätzung für eire Kraft und eure Anwesenheit.
An den Norden von Susanne
 OTSCHOJE E DOMPRISNO
TARATETSCHE
MUYODA ONDA
TARATEE
OTSCHEOTSCHE
TURODA ATEE
DONDE DIE
DONDE TARUCHA
DIBA TIRA E TARA
DIBAA DIBAA
 
YAYO
O DEBI
TSAAJA
OTSCHOO
DO APARGO DAJATSCHE
TAMA MAYO-ADA DEBI
ATA DIEJU-ADA DEBI
TSCHOIYO-ADA DEBI
TIRLANDA-ADA DEBI
ODA AITSVHA ULU DEBI MUYAMANA
DIBA DARA
DIBA DARA
DIBA DARADSCHOJE
ONDE ONDE
 
MUCHOS GRACIAS
An den Osten von Monika
 Monika singt: (zum ersten Mal)
 Wearing my long wing feathers as I fly
I circle around
The boundaries of the earth (Lied indianischen Ursprungs)
 Ich bringe Euch die Energie des Ostens, die Energie der aufgehenden Sonne.
Das ist die Kraft des Neubeginns, die Kraft das Unmögliche zu beginnen.
Ich ziehe meine Kreise und überblicke die Welt mit geschärftem Blick.
Das, was nicht zu dieser Energie gehört vernichte ich und lehre Euch liegen.
 Fly like an eagle
Flying so high
Circling round the universe
On wings of pure light
Hey wichi tai tai
Wichi tai ho