Bewusstseinsuniversität San Antón Zeitung

am 23. 8. 2016 durchgesehen und berichtigt

Wozu können die Prophezeiungen zu 2012 oder das 3. Jahrtausend der Maya und von Merlin (keltischer Menschheitslehrer) dienen?

Prophezeiungen werden nicht verkündet, um Menschen zu verunsichern, sondern um sie aufzuwecken. Sie sollen auch nicht in Erfüllung gehen. Wenn durch Prophezeiungen Menschen erwachen, dann ist der Hauptzweck von Prophezeiungen erfüllt.


Das es Zeitzyklen gibt, in denen hohe Energien mit niedrigen wechseln gilt für Individuen und auch für kosmische Strömungen. Dies ist in allen Kulturen dieser Erde evident und hat verschiedene Gesichter (Astrologie, Weisheitslehren etc.) Ich möchte mit dieser kurzen Stellungnahme allen Lesern Mut machen die Situation in der wir uns befinden klar anzusehen und daraus etwas Lebendiges zu machen.

 

 

Wenn wir im Schicksal eine Herausforderung sehen und durch Achtsamkeit diese Energie aufnehmen und etwas neues daraus gestalten, dann haben wir mit der Transformation - die immer bereichernd ist - begonnen. Wir sind deshalb hier auf dieser Erde um unsere Seelen durch Herausforderungen zu neuen Höhen zu entwickeln. Auch jede Katastrophe ist eine solche Herausforderung. Wir können zumeist den höheren Plan dahinter auch nicht erkennen. Manches mal gibt es für einige ein Erkennen von solchen Zusammenhängen. Diese Erkenntnisse sind aber zumeist flüchtig und im Alltagsbewusstsein nicht zu halten. Aber trotzdem machen sie im Inneren ein friedliches Gefühl.
Die Schauungen für das dritte Jahrtausend von Merlin, dem großen Weisheitslehrer der Kelten sind zum Teil düster aber gleichzeitig erhellend. Ich werde für diesen Artikel nur einen kleinen Abriss davon geben und der/die interessierte Leser/in kann im Buch von Manfed Böckl (Böckl, Manfred, 2005 Merlin, Aurun-Verlag) die weiteren Schauungen nachlesen und sich sein/ihr eigenes Bild dazu erkunden.
Von der Spitze des Twr (Tower) von London wird ein Baum emporwachsen. Sein Stamm gabelt lediglich in drei Äste, trotzdem wird er Brtannien in seiner ganzen Länge und Breite mit seinem Laubdach bedecken. Als Feind dieses Baumes fällt der Nordwind über ihn her und reißt den dritten Ast (...) hinweg. Die beiden anderen Äste nehmen den Platz des weggerissenen ein (...), bis der erste den zweiten (...) erwürgt. Der letzte Ast wird (...) ein Nistplatz für die Vögel sein, die aus fremden Ländern heranfliegen. Den Vögeln Britanniens wird dies zum Schaden gereichen, sie verlieren ihre Kraft zum freien Flug, weil sie sich vor dem Schatten des letzten Astes fürchten.
Durch die Baumdarstellung und die Äste werden wahrscheinlich die zwei Weltkriege und ein ähnliches drittes Debakel gesehen. Wobei die dritte Katastrophe auch eine von Menschen begünstigte Naturkatastrophe sein könnte. Wir haben ja schon seit geraumer Zeit auf Ausbeutung gesetzt: koloniale Einstellung anderen Völkern und der Erde im Gesamten gegenüber, Explosion statt Implosion als Energieform, Verschmutzung unserer Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden etc.. Wenn man es so deutlich betrachtet wird den meisten Menschen ganz anders zumute. Gleichzeitig zeigt das aber auch unsere Chance: Bewusstheit - wir haben die Chance in der Bewusstheit jegliche Unterstützung (aus der Bewusstheit) zu bekommen, die wir brauchen um in unserem natürlich Zustand leben zu können: Gesund, Zufrieden und Glücklich. Jede Gelegenheit, die wir bekommen soll dazu dienen unseren Geist im Hier und Jetzt zu erfahren. Das kann auch eine Katastrophe sein, muss es aber nicht. Merlin spricht in seinen Schauungen von all den Vorgängen, die wir jetzt schon beobachten können, vom Waldsterben, von verschmutztem Wasser, sogar von Genmanipulation ("verwandelt sich in eine andere Materie.."). Dies kann natürlich auch anders gedeutet werden: Für diejenigen, die Bewusstsein leben werden Transformationen der Materie möglich ohne Schaden anzurichten (Levitation, oder Energieumwandlung durch Geist etc.)
Die Maya hatten verschiedene Zeiträume der Betrachtung in ihren Kalendern. Einen sicherlich sehr wichtigen möchte ich herausgreifen. 13 Baktuns sind nach unserer Zeitrechnung 5125 Jahre. Das Problem bei den Zeitrechnungen besteht in erster Linie welche Stichtage werden gewählt, damit die Zeitrechnungen auch übereinstimmen. So gibt es verschiedene Enden der Zeitrechnung der Maya weil kosmische Ereignisse in der Überlieferung nicht mehr exakt vorhanden sind (durch Zerstörung, Verwitterung etc.) Ein Zeitzyklusdurchgang wird auf den 21. Dezember 2012 (oder 28. Oktober 2011, Calleman) gesetzt. Ich bin der Ansicht, dass es nicht so genau sein muss, da die Botschaft die ist, die wir ohnehin spüren. Auf der Materieebene haben wir gewichtig Änderungen mit in Gang gesetzt. Auf der Bewusstseinsebene haben wir dadurch eine große Herausforderung mitgestaltet, eben im Bewusstsein leben zu lernen. Das ist ja genial, wenn wir es nicht üben und leben dann werden uns die Körper (Erde, menschliche Gestalt) genommen oder besser gesagt umgewandelt, wie alles in diesem Universum. Also keine Bange, macht euch auf bewusst zu leben und verwendet alle Gelegenheiten dazu euch wieder ins Hier und Jetzt zu begeben. Übrigens Informationen über die Maya gibt es in der Literatur viele. Hier nur einige: Argüelles, José, Der Maya-Faktor, 2001; ders. Erde im Aufstieg, 2007; Coe, Michael D., Die Maya, 1973; Ruppel, Peter, Maya 2012, 2008.
Ich würde mich über rege Anteilnahme an dieser Zeitung, die auch als Forum gedacht ist, freuen.
Die nächste Zeitung, die am 15. September erscheint wird auf Reaktionen dieses Artikels eingehen und einen Artikel von Christiana M. Perai über die Feuerzeremonie im Schamanismus beinhalten.
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