Bauökologie

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Das Seminarzentrum San Antón wurde nach hohen energetischen und spirituellen Prinzipien gestaltet. Es wurden in erster Linie Materialien verwendet, die aus nachhaltiger Wirtschaft und unter ökologischen Kriterien verarbeitet wurden. Die Rede eines Chemikers beeindruckte uns bei der Überlegung wie die Materialien geschützt werden sollen: Er sagte, dass ein Holzbock einen Bogen von mindestens einem Kilometer machen würde, wenn er Außenanstriche von einem Haus wittert und die Menschen leben darinnen. Dies bewog uns dazu, außen nur unbehandelte Lärche zu verwenden, die sich selbst schützt (silbriggraue Oxidation), je mehr Witterung, desto mehr silbriggrauer Schutzmantel. Die Sonne treibt das Harz der Lärche an die Oberfläche und schützt dort das Holz gegen Verwitterung. In den Innenräumen haben wir die Holzmaterialien nur mit natürlichen Ölen behandelt. Die Böden sind geölt und gewachst (nicht versiegelt, daher atmungsaktiv).

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In der Gestaltung der Gästezimmer haben wir uns auch etwas Besonderes einfallen lassen. Unser Seminarhaus öffnet sich verschiedenen seriösen Spirituellen Strömungen und auch verschiedenen Richtungen der Selbsterfahrung. Dieser Öffnung zu unserer Welt geben auch die Zimmer Ausdruck. Sie sind verschiedenen Regionen dieser Erde zugeordnet. In die meisten Gästezimmer wurde eine Elektrosmog Freischaltung eingebaut.

Der Innenhof

Das Seminarhaus wurde auch, durch in den Boden eingelassene Steine (Bergkristalle und Turmaline), geschützt und energetisiert. Die Steine im Innenhof und an anderen Stellen wurden von uns entweder vor Ort in anderen Ländern ausgesucht oder eigenhändig aus einem nahe gelegenen Steinbruch geholt. Der Innenhof der vier, um ihn angelegten Häuser, hat sich im Laufe der Bauzeit entwickelt und ist zu einem Steinmandala geworden. Er bietet sich im Frühjahr und Sommer an, Besprechungen und/oder Übungen im Freien durchzuführen.

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Der um den Innenhof laufende Laubengang ist für Theateraufführungen oder musikalische Inszenierungen einladend. Bei Regen kann vom trockenen Laubengang aus die Steinrinne und das in ihr abfließende Wasser beobachtet werden.

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Die Heizung

Sie ist im gesamten Seminarbereich auf Wand- oder Fußbodenheizung (Nassräume) ausgelegt und erzeugt eine natürliche Wärmestrahlung. Die Energie kommt von einer Wärmepumpe deren Eigenenergiebedarf über eine Photovoltaikanlage (5 kW) abgedeckt ist und einer zusätzlichen Biomasseheizung (wird nur im Bedarfsfalle eingesetzt) die von 44 m² Sonnenkollektoren (Solarthermie) unterstützt wird. Während ca. 8 Monaten im Jahr liefern die Sonnenkollektoren das gesamte Warmwasser. Im Winter dienen die Sonnenkollektoren auf Grund ihrer 66° Schrägstellung genau in Richtung Süden als teilsolare Heizung und Warmwasserbereitung. Die optimale Wärmedämmung aller Gebäude in Kombination mit der Wärmepumpe, der Solarthermie und der Photovoltaik erspart uns allen ca. 8 Tonnen CO 2 Ausstoß im Jahr.

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Im Seminarraum, im Café und in einem Nächtigungszimmer sind zusätzlich zur Wandheizung nordische Kaminöfen installiert. Diese können eine gemütliche Atmosphäre schaffen (mit Feuersichtfenster). Im Seminarraum dient dieser Kaminofen zur raschen Erhöhung der Raumtemperatur von ca. 21°C auf 24° – 26°C; beispielsweise für Massagen.